Saint-Exupéry – wie ein Fan den kleinen Prinzen über dem Meer abschoss

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“Der kleine Prinz” von Antoine de Saint-Exupéry zählt zu den bekanntesten Büchern der Welt. Die Weisheiten des kleinen Prinzen schmücken Kinderzimmer und werden auf Tattoos verewigt. Während der kleine Prinz in dem Buch das Weltall erkundet, starb sein Schöpfer im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs. Doch jahrzehntelang wusste niemand, was mit ihm geschehen war. Zum strahlenden Ruhm des kleinen Prinzen bildete das Geheimnis um das Verschwinden von Saint-Exupéry einen düsteren Kontrast. Saint-Exupéry war nicht nur ein Schreiber, sondern auch ein begeisterter Pilot. Ein Pionier der Luftfahrt.

Autor und Prinz verschmolzen

Und so verschwand der Vater des kleinen Prinzen aus der Welt. Am 31. Juli 1944 um 8:45 Uhr startete er in Korsika zu einem Aufklärungsflug über dem von den Deutschen besetzten Frankreich. Von diesem Flug kehrte er nie zurück. Da kein Wrack gefunden wurde, wusste man nicht, was wirklich mit ihm geschehen war. Anzunehmen war, dass er mit seiner Maschine ins Meer gestürzt war, denkbar war aber auch, dass der exzentrische Autor irgendwo gelandet sein konnte. Das spurlose Verschwinden wurde eins mit seinem Werk. Der “Kleine Prinz” – 1943 geschrieben – wurde erst nach seinem Tod zu einem Welterfolg. Es schien, als hätte das Buch den Tod bereits angekündigt.

Der alte Pilot im Krieg

Dabei war die Laufbahn von Saint-Exupéry als Pilot im Zweiten Weltkrieg alles andere als ruhmreich. Saint-Exupéry lebte vom Ruhm seiner Vergangenheit als Postflieger in Südamerika. Er selbst war durch langen Alkoholismus nur noch ein Schatten seiner selbst. Sein größtes Problem: Die jungen, amerikanischen Piloten, die mit ihm fliegen sollten, kannten die große Zeit Saint-Exupérys überhaupt nicht – geschwiegen denn den “Kleinen Prinzen”. Für sie war er nur ein untrainierter alter Mann, der kaum in der Lage war, seine Maschine zu beherrschen.

Und das war auch nicht einfach. Die Lockheed P-38 besaß zwei Motoren und galt als schwer zu fliegen. Ursprünglich war die Maschine als Fernjäger konzipiert und besaß auch eine mächtige Feuerkraft. Doch im Krieg zeigte sich schnell, dass es die P-38 nicht mit den wendigen einmotorigen Jagdmaschinen der Deutschen aufnehmen konnte. Sie wurde dann als Fernaufklärer eingesetzt. Eine Rolle, von der man hoffte, dass Saint-Exupéry sie ausfüllen konnte. Das schien leichter als einen Begleitjäger zu steuern, der die wütenden deutschen Jäger von den alliierten Bombern fernhalten musste.

Einst war Saint-Exupéry als Postpilot in Südamerika ein Pionier der Luftfahrt. Das war aber in der Zeit, als die Piloten noch außerhalb der Maschine saßen. Im Jahr 1944 setzten die Deutschen bereits die ersten Düsenjäger ein. Auf eine komplizierte Maschine wie die P-38 war der berühmte Mann nicht eingestellt und er war auch nicht wirklich lernfähig. Nur sein literarischer Ruhm zwang die Luftwaffe, ihn ins Cockpit zu setzen.

Letzte Chance im Cockpit

Die Einsätze des berühmten Piloten schrammten stets an einer Katastrophe vorbei. Die zweimotorige Maschine konnte man nicht mehr nach Gefühl steuern. Außerdem sprach Saint-Exupéry kaum Englisch. In der Luft konnte er nicht mit dem Tower oder seinem Verband kommunizieren. Nach wenigen Wochen schrottete er auch noch eine der teuren Maschinen. Damit war das Maß voll, Saint-Exupéry wurde aus dem Cockpit verbannt, sein Kommandant wollte ihn loswerden. Saint-Exupéry bat um eine zweite Chance, beteuerte, er sei bereit, für sein Land zu sterben. Doch Oberst Leon Gray soll entgegnet haben: “Es ist mir scheißegal, ob du für Frankreich stirbst oder nicht, aber du wirst das nicht in einem unserer Flugzeuge tun.” Trotzdem durfte er wieder abheben. 

Das Bild die "letzte Mission" zeigt den Moment vor dem Absturz.

Das Bild die “letzte Mission” zeigt den Moment vor dem Absturz.

Solange es keine Gewissheit gab, konnte sein Verschwinden viele Gründe haben. Äußerst unwahrscheinlich war nur das Gerücht, dass Saint-Exupéry die Maschine irgendwo heimlich gelandet haben könnte, um dann aus der Welt zu verschwinden. Ein technisches Versagen, Fehler des Piloten oder auch die Selbsttötung des depressiven Mannes waren möglich. Einen Abschuss schloss man aus, da die Deutschen an diesem Tag keinen Luftsieg verbucht hatten. Ein Fehler, wie sich später herausstellte.

Ein Abschuss ohne Ruhm

Der Tod blieb rätselhaft, denn auch die Maschine blieb verschwunden. Bis 1998, als ein Fischer vor Marseille auf ein Flugzeugwrack stieß. Es wurde sofort vermutet, dass es sich dabei um die P-38 von Saint-Exupéry handeln könnte, später wurde die Vermutung durch die Produktionsnummern des Wracks bestätigt. Offenbar ist Saint-Exupéry mit hoher Geschwindigkeit in das Meer gestürzt, weitab von seinem eigentlichen Kurs. Vermutlich wollte der unglückliche Pilot nach seinem eigentlichen Auftrag noch Luftaufnahmen von Marseille anfertigen, um sich so bei seiner Staffel zu rehabilitieren.

Doch dabei wurde seine P-38 von einem einzelnen deutschen Jäger abgeschossen. Horst Rippert, der später als TV-Reporter bekannt wurde, bekannte sich zu dem Abschuss. Die Meldung über den Abschuss ging beim Rückzug seiner Einheit aus Italien verloren. Rippert wurde mit dem Abschuss nicht glücklich. In einer TV-Dokumentation sagte er, der Abschuss habe ihm keine Ehre gebracht. Seine Messerschmitt hatte den hilflosen Aufklärer einfach vom Himmel geholt. Zuerst habe er versucht, den unbewaffneten Aufklärer zur Landung zu bewegen. Doch die P-38 versuchte weiter zu entkommen.

Als das Wrack identifiziert wurde, war Rippert betroffen, denn er war schon 1944 ein großer Fan von Saint-Exupéry – wegen dessen Büchern über die Fliegerei. Der “FAZ” sagte er, er habe alle Bücher von ihm gelesen. “Er war einer meiner Favoriten. Weil er auch so viel über die Fliegerei geschrieben hat.” Rippert hat die P-38 dann aus etwa 200 Meter Entfernung abgeschossen. Nach einer Garbe in den Flügel stürzte die Maschine steil ins Meer. Aber Rippert konnte natürlich nicht sehen, dass es Exupéry war. “Man sieht da nichts.” Als er nach Kriegsende den Tag des Verschwindens von Saint-Exupéry erfuhr, wusste er, dass er ihn abgeschossen hatte. “Ich dachte nur: traurig, traurig, traurig. Ich bedauere zutiefst, den von mir sehr verehrten Autor getötet zu haben.” Erst als die Maschine geborgen wurde, bekannte sich Rippert zu dem Abschuss. “Wenn ich es gewusst hätte, hätte ich niemals geschossen. Nicht auf einen solchen Menschen.”

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Sparkassen-Kunden betroffen: Helaba: Nach IT-Panne sind alle Zahlungen eingegangen

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Nach einer IT-Panne haben Sparkassen-Kunden nach Angaben der Landesbank Helaba alle bislang offenen Zahlungen auf ihrem Konto erhalten.

Jegliche Transaktionen wie SEPA-Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen, die sich wegen einer technischen Störung vor gut einer Woche verzögert hatten, seien abgearbeitet, teilte die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Frankfurt mit.

«Alle offenen Zahlungen sind inzwischen bei den Kunden eingegangen.» Man könne nun wieder in den Normalbetrieb übergehen.

Einzig bei Lastschriften, die wegen der Panne nicht ausgelöst wurden, könne es in den kommenden Tagen noch zu verspäteten Kontobelastungen kommen, so die Landesbank.

Als Beispiel nannte sie etwa Zahlaufträge an Stromanbieter. «Für Privatkunden ist diesbezüglich kein aktives Handeln notwendig.» Mit Unternehmen sei man hingegen in Kontakt, da diese manche Lastschriften nochmals in Auftrag geben müssten.

Wegen einer IT-Panne beim Sparkassen-Dienstleister Finanz Informatik hatten Millionen Kunden
von Donnerstag (5.12.) an massive Probleme mit ihren Konten gehabt. Teils wurden fällige Gutschriften wie Löhne und Gehälter nicht verbucht, was Kunden verärgerte. Die Helaba konnte die Störung selbst beheben, doch auf der Plattform der Landesbank stauten sich zeitweilig die Zahlungsaufträge.

Am Dienstag stellte sich zudem eine weitere Verzögerung bei Transaktionen zwischen Zehntausenden Sparkassenkunden und Klienten anderer Banken heraus.

Die Helaba ist als Sparkassenzentralbank in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg Partner für 40 Prozent aller deutschen Sparkassen zuständig. Kunden, die von der IT-Panne betroffen waren, bot das Geldhaus an, finanzielle Schäden gegen Nachweis zu ersetzen.

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Sophos warnt vor neuem Erpressungstrojaner “Snatch”

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Erpressungstrojaner (sogenannte Ransomware) gehören fraglos zu den nervigsten Schädlingen, die man sich im Netz einfangen kann. Die Programme verschlüsseln zunächst die Dateien auf der Festplatte, anschließend fordern die Kriminellen von den entsetzten Nutzern ein Lösegeld, wenn diese wieder Zugriff auf ihre Fotos oder Dokumente haben wollen. Experten raten eindringlich von einer Zahlung ab, doch viele Nutzer überweisen die geforderte Summe dennoch aus Angst vor einem totalen Datenverlust. Das macht das Geschäft für die Kriminellen so lukrativ.

Trojaner mit Filmbezug

Die Sicherheitsforscher von Sophos haben nun eine neue Variante eine Lösegeldtrojaners namens “Snatch” entdeckt. Diese hat eine bislang noch nicht bekannte Angriffsmethode parat, um Antivirensoftware auszuhebeln: Sobald sich der Schädling in einem Computer mit Windows-Betriebssystem eingenistet hat, richtet er einen Dienst ein, der sich als Backup-Dienst tarnt. Anschließend wird der Rechner im abgesicherten Modus neugestartet, in dem Antiviren- und andere Schutzprogramme nicht aktiv sind. Auf diese Weise kann der Trojaner in Ruhe alle Kopien von Laufwerken löschen, um eine Wiederherstellung der Daten zu verhindern – und anschließend ungestört die Festplatte verschlüsseln.

Benannt ist die “Snatch”-Software übrigens nach dem gleichnamigen Film von Guy Ritchie aus dem Jahr 2000. Denn in früheren Versionen der Schadsoftware enthielt die Lösegeldsoftware die E-Mail-Adresse “[email protected]” – in dem Gangsterfilm trägt die Figur Boris Yurinov, örtlicher Vertreter der Mafia und Ex-KGB-Agent, den Beinamen “The Blade”.

Neuer Trend bei Cyberkriminellen

“Neben der neuen Angriffstaktik belegt ein weiterer interessanter Fund, dass sich ein anderer Trend fortzusetzen scheint: Kriminelle filtern immer häufiger Daten heraus, bevor die eigentliche Ransomware-Attacke startet. Die entwendeten Daten könnten zu einem späteren Zeitpunkt für Erpressungen, auch in Zusammenhang mit der DSGVO, verwendet werden”, warnen die Experten. “Wir gehen davon aus, dass sich derartige Hybride aus Daten-Diebstahl und Ransomware in Zukunft häufen werden”, so Michael Veit, IT-Sicherheits-Experte bei Sophos.

Entdeckt wurde der Trojaner bereits vor mehr als einem Jahr, vermutlich ist er seit Sommer 2018 aktiv. Durch die jüngst implementierte Funktion, das Windows-Betriebssystem im abgesicherten Modus zu starten, ist er aber noch einmal deutlich gefährlicher geworden.

Quelle: Sophos

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Polizei warnt vor Netflix-Diebstahl-Masche | STERN.de

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Jeder kennt sie: E-Mails, deren einziger Zweck es ist, uns übers Ohr zu hauen. Häufig sind sie nicht einmal besonders raffiniert gestaltet. Sie tarnen sich als vermeintliche Zahlungsaufforderungen oder Gewinnmitteilungen und strotzen nur so vor Rechtschreibfehlern. Und doch fallen wir immer noch regelmäßig auf sie herein, wie erst vor einigen Monaten eine Untersuchung von Google zeigte.

Mit den sogenannten Phishing-Mails wollen Kriminelle Daten wie Passwörter oder intime Details erbeuten. Diese Masche nutzen Cyberbetrüger nun verstärkt, um Netflix-Kennwörter und Kreditkartendaten zu stehlen, warnt die Polizei Niedersachsen auf ihrer Homepage. So würden derzeit vermehrt Phishingmails kursieren, “die vorgeben, dass der Netflix-Account innerhalb weniger als 48 Stunden ablaufen werden”, warnen die Beamten. Um dies zu verhindern, müsse zwingend eine Prüfung der Angaben zur Problemlösung durchgeführt werden.

Die gestohlenen Zugangsdaten zum Netflix-Konto verkaufen Kriminelle anschließend für einen Spottpreis im Internet. Häufig nutzen mehrere Nutzer parallel diesen Account, bis er von Netflix gesperrt wird.

So erkennt man das Fake-Netflix

Klickt man auf den in der E-Mail enthaltenen Link, wird man nicht auf die offizielle Netflix-Seite weitergeleitet, sondern landet auf einer Phishing-Webseite, wo die Täter zunächst über eine Sicherheitsabfrage ausschließen wollen, dass man ein Bot sei. Im nächsten Schritt werden die Zugangsdaten abgefragt, anschließend erkundigt man sich nach Bezahldaten, Name und Anschrift. Die Seite ist optisch an die Originalseite von Netflix angelehnt, in der Adresszeile des Browsers ist jedoch klar ersichtlich, dass man sich nicht auf der Homepage des Streaminganbieters befindet.

Die E-Mails selbst sind in deutscher Sprache verfasst, die Texte der Phishing-Seite sind jedoch in Englisch gehalten – auch das sollte stutzig machen. Zwar ist Netflix ein US-amerikanischer Konzern, dennoch sind beim Original sämtliche Seiten auf Deutsch übersetzt. Ist man trotzdem auf die Täter hereingefallen, sollte man unverzüglich seine Zahlungsdaten bei Netflix ändern, empfiehlt die Polizei. In seinem Hilfe-Bereich hat der Streaminganbieter eine Übersicht, worauf man im Fall eines Phishing-Betruges achten sollte.

Außerdem sollte “unverzüglich das Kreditinstitut kontaktiert werden, dessen Kreditkartendaten auf der Phishingseite eingegeben wurden”, empfiehlt die Polizei Niedersachsen. Auch eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle werde nahegelegt.

Quelle: Polizei Niedersachsen, Netflix

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Stau bei Zahlungsaufträgen: IT-Panne bei Sparkassen kann Zehntausende Kunden treffen

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Von einer IT-Störung im Zahlungsverkehr der Sparkassen sind mehr Kunden betroffen als zunächst angenommen.

Bei der Verbuchung von Transaktionen gebe es eine weitere Verzögerung, die besonders Zahlungen von Sparkassenkunden an Banken außerhalb der Finanzgruppe betreffe, teilte die Landesbank Helaba am Dienstag in Frankfurt mit. «Dies kann mehrere Zehntausend Kunden betreffen.»

Die noch offenen Zahlungsströme würden mit Hochdruck abgearbeitet, betonte die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), die Partner für 49 Sparkassen in Hessen und Thüringen ist. Kunden müssten sich dennoch auf Verzögerungen einstellen. «Im Einzelfall kann es noch bis Ende der Woche dauern, bis die Gelder bei den Kunden eingehen.» Der aktuelle Zahlungsverkehr sei nicht betroffen und verlaufe uneingeschränkt, so die Helaba.

Kunden, denen finanzielle Einbußen entstanden sein, werde die Helaba gegen einen Nachweis den Schaden ersetzen, teilte das Institut weiter mit. Dazu müssten sich Sparkassenkunden an ihre Hausbank richten. Ein Formular gebe es auf der Helaba-Webseite. Kunden von Geldhäusern außerhalb der Sparkassengruppe können ihren Schaden direkt bei der Helaba geltend machen.

Zahlreiche Sparkassen-Kunden hatten schon seit Donnerstag massive Probleme mit ihren Konten. Bei Verbrauchern wurden fällige Gutschriften wie Löhne und Gehälter nicht verbucht, was eine Reihe von Beschwerden nach sich zog. Betroffen waren SEPA-Überweisungen, Lastschriften und Kartentransaktionen. Die Helaba begann am Freitag mit der Buchung fehlender Zahlungen. Die Störung selbst sei gelöst.

Zunächst hatte die Helaba mitgeteilt, das Problem sei weitgehend behoben. Es gebe nur noch vereinzelte Fälle, hatte ein Sprecher am Dienstag gesagt. Nun weitete sich die Panne aus. «Nach Behebung der technischen Störung sind entgegen einer ersten Analyse noch offene Transaktionsdateien identifiziert worden», hieß es.

Hintergrund war ein IT-Problem bei dem Dienstleister Finanz Informatik, der auch für die Helaba zuständig ist. Dadurch hätten sich Zahlungsaufträge auf der Plattform der Landesbank gestaut. Ein Cyber-Angriff auf die Bank ließ sich aber ausschließen.

«Wir bitten, die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, und arbeiten mit Hochdruck daran, die noch offenen Transaktionen schnellstmöglich zu verarbeiten», sagte Sven Matthiesen, Leiter Vorstandsstab und Konzernstrategie der Helaba.

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Raubkopien: “Viele Nutzer tappen weiterhin in die Falle”

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Laut einem aktuellen EU-Report ist die Zahl Urheberrechtsverletzungen zwischen 2017 und 2018 in der EU um 15 Prozent zurückgegangen, die in Deutschland sogar um 25 Prozent. Bemerkt man diese Entwicklung auch an der Zahl der Abmahnungen? Wie ist die Entwicklung dort in den letzten Jahren verlaufen?

Ja, auch wir können bestätigen, dass der Trend der vergangenen Jahre insgesamt zeigt, dass zumindest weniger abgemahnt wird. Daher ist zu vermuten, dass auch weniger Urheberrechtsverletzungen begangen werden. 

In der EU liegt Deutschland laut dem Bericht bei den Urheberrechtsverletzungen pro Kopf ganz hinten, nur in Finnland sind es demnach weniger. Knapp sieben Mal monatlich greifen Deutsche im Schnitt demnach auf urheberrechtlich geschützte Inhalte zu. Halten Sie diese Werte für realistisch?

Angesichts der inzwischen zahlreichen hervorragenden Bezahlangebote wie Netflix, Spotify, DAZN und Co. halte ich diese Zahlen im Bundesdurchschnitt für realistisch. Viele Nutzer haben in den vergangenen Jahren erkannt, dass ein illegales Beziehen teuer werden kann. Meine Erfahrung zeigt, dass im europäischen Ausland die Tauschbörsennutzung noch deutlich verbreiteter ist, als dies in Deutschland der Fall ist.   

Im europäischen Vergleich spielen der Studie zufolge in Deutschland TV-Inhalte eine größere Rolle als in anderen Ländern, Film- und Musik-Piraterie fallen dagegen geringer aus. 

Inzwischen werden TV-Serien für großes Geld produziert und haben in vielerlei Hinsicht zur klassischen Filmindustrie aufgeschlossen. Allerdings werden (Kino)-Filme weiterhin in ähnlichem Ausmaß abgemahnt wie TV-Serien. Musik wird aber tatsächlich in den vergangenen Jahren immer weniger abgemahnt. 

Laut dem Bericht gibt es eine positive Korrelation zwischen dem Anteil der 15-24-jährigen in der Bevölkerung und den digitalen Musik-Erlösen. Anders gesagt treiben also die Jungen die Einnahmen der Musikindustrie nach oben. Klassisch wird genau diese Gruppe als größte Zielgruppe für Raubkopien gesehen. Wie ist die Aufteilung nach Altersgruppen in Ihrem Arbeitsalltag?

Das lässt sich tatsächlich schwer sagen, da die Anschlussinhaber abgemahnt werden. Dies ist im familiären Kontext zumeist einer der Elternteile. Grundsätzlich aber ist es allein aufgrund der technischen Fertigkeiten sicher so, dass der überwiegende Teil unter 40 Jahren ist.

Während viele bei Raubkopien eher an klassische Downloads denken, sind es in der Praxis mit weitem Abstand (75,3 Prozent) vor allem Streams. Neben klar illegalen Angeboten wie Popcorn Time zählt die EU auch ohne Genehmigung hochgeladene Clips bei Youtube als Urheberrechtsverletzung. Glauben Sie, dass den Menschen hier auch immer bewusst ist, dass sie gerade Recht brechen, wenn sie etwa ihren Kindern Serienfolgen bei YouTube einschalten?

Das ist den meisten Nutzern nicht klar und ist für diese zumindest bei YouTube auch nicht ersichtlich, weshalb sie in den meisten Fällen auch kein Recht “brechen”. Der EuGH hatte 2017 mit seinem Filmspeler-Urteil entschieden, dass sich Nutzer immer dann illegal verhalten, wenn sie beim Streaming von der Rechtswidrigkeit des verbreiteten Streams Kenntnis hatten oder diese hätten haben müssen. Davon dürfte zwar immer auszugehen sein, wenn aktuelle Kinofilme, die nicht legal abrufbar sind, im Internet im Wege des Streamings verfügbar gemacht werden. Bei YouTube werden Nutzer aber (zumeist) davon ausgehen dürfen, dass die dortigen Inhalte rechtmäßig eingestellt wurden. 

Lässt sich der Rückgang auch damit erklären, dass nicht als problematisch wahrgenommene Plattformen wie Youtube stärker gegen das Hochladen geschützter Inhalte vorgehen?

Natürlich hat auch der Umstand mit einem Rückgang zu tun, dass die Plattformen inzwischen schneller und häufiger illegale Inhalte löschen.

Eine wichtige Rolle beim Unrechtsbewusstsein spielen auch Strafen. Früher wurden über P2P-Sharing auch immer Inhalte durch die Nutzer weiterverbreitet, die Folge flatterte dann in Form einer Abmahnung in den Briefkasten. Bei modernen Diensten über Streams oder Filehosting gibt man als Nutzer keine geschützten Inhalte weiter, man ist nur Konsument. Hat man heute als reiner Konsument wirklich weniger zu befürchten als zur Hochzeit von Edonkey und Co.?

Zunächst muss gesagt werden, dass für viele Nutzer überhaupt nicht klar ist, dass es sich bei vielen vermeintlichen Streaming-Portalen tatsächlich um klassische Tauschbörsen handelt. Das von Ihnen erwähnte Popcorn-Time ist zum Beispiel eine solche Plattform. Hier tappen weiterhin viele Nutzer in die Falle, da sie sich auf einer legalen Streaming-Plattform wähnen, jedoch abmahnfähige Urheberrechtsverletzungen begehen. 

Seit dem Filmspeler-Urteil des EuGH, müssen Nutzer aber auch beim Streaming deutlich vorsichtiger sein. Denn geschützt werden sie nur noch von § 53 UrhG. Dieser erlaubt Vervielfältigung zum Zweck einer Privatkopie. Dies allerdings nur, wenn es sich nicht um eine offensichtlich rechtswidrige Vorlage handelt. Jeden Nutzer würde also im Vorfeld eine Prüfpflicht treffen, die kaum durchführbar sein dürfte.

Bei YouTube werden Nutzer, wie erwähnt, weiterhin davon ausgehen dürfen, dass die dortigen Inhalte rechtmäßig eingestellt wurden. Anders wird es bei Portalen wie etwa kinox.to aussehen. Dort wo aktuelle Kinofilme und Serien angeboten werden, muss Nutzern klar sein, dass die darüber zugänglichen Inhalte offensichtlich rechtswidrig sind. Es können Nutzern insofern auch Abmahnungen drohen, wobei die Kosten geringer ausfallen dürften als bei den Filesharing-Abmahnungen. Zumal eine Ermittlung der Nutzer bislang technisch kaum möglich ist. Hier ist immer die Mithilfe der jeweiligen Plattform von Nöten.

Im Oktober hat die Polizei die Server der Download-Seite Share-Online beschlagnahmt (hier erfahren Sie mehr). Die sogenannten One-Click-Hoster galten vorher als sehr sicher. Nun fürchtet sich die Szene vor den Folgen. Müssen sich auch Normalnutzer vor Abmahnungen fürchten?

Anders als beim Filesharing, wo eine Ermittlung von IP-Adressen einfach ist, ist beim Filehosting die IP-Adresse nur dem illegalen Portal bekannt. Diese speichern aber häufig keine IP-Adressen, sodass eine Ermittlung der Nutzer meist nur möglich sein dürfte, wenn diese mit Klarnamen registriert sind. Und selbst wenn die IP-Adresse gespeichert wurde, ist sie wegen der geringen Speicherdauer beim Provider nur innerhalb von wenigen Tagen zurückverfolgbar. Wenn Klarnamen tatsächlich gespeichert sind, könnte ein Vorgehen allerdings einfacher und günstiger sein, als den Namen des Anschlussinhabers hinter einer IP-Adresse zu ermitteln. Wenn die Nutzer aber ermittelbar sind, könnten die Rechteinhaber, deren Werke dort angeboten wurden, über eine Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft an die Daten kommen und die Nutzer theoretisch abmahnen.

Doch auch in diesem Fall sind nicht alle Nutzer gleichermaßen bedroht: Zunächst einmal aber dürften hier die illegalen Uploader von urheberrechtlich geschütztem Material ins Visier der Rechteinhaber kommen, denn diese verdienen durch das illegale Hochladen zum Beispiel eines aktuellen Blockbuster-Films sogar Geld, unter anderem durch geschaltete Werbung beim Bereitstellen eines Links zum Content bei kinox.to. Bei ihnen haben die Rechteinhaber ein großes Interesse an einer Abmahnung, da der Schaden, der durch ihr Verhalten entstanden ist, besonders groß ist und deshalb hohe Summen gefordert werden können. 

Nutzer, die Werke nur zu privaten Zwecken heruntergeladen oder gestreamt haben, verletzen zwar ebenfalls Urheberrechte, wenn die Quelle offensichtlich rechtswidrig war. Hier muss Nutzern klar sein, dass diese nicht umsonst an anderer Stelle im Netz angeboten werden. Allerdings ist der entstandene Schaden regelmäßig viel geringer, weil keine Dateien beziehungsweise Streams weiterverbreitet, sondern lediglich konsumiert werden. Daher haben die Rechteinhaber möglicherweise kein Interesse an einem Vorgehen gegen diese Nutzer. Bisher hat es jedenfalls noch keine Abmahnungen wegen illegalen Streamings oder bloßen Downloads gegeben.

Im EU-Bericht fehlt mit Games ein wichtiges Feld. Sind Spiele bei Urheberrechtsverletzungen nicht mehr relevant? Falls ja: Woran könnte das Ihrer Ansicht nach liegen?

Im Verhältnis ist auch der Bereich Games-Abmahnungen rückläufig. Ein Grund könnte sein, das heute die meisten Spiele über das Internet gespielt werden und hierbei auf verschiedenen Plattformen Accounts und Registrierungen verlangt werden, auf die zurückgegriffen werden muss. “Heruntergeladene” Spiele können allerdings meistens nicht auf solchen Plattformen registriert werden und somit auch nicht online gespielt werden. Nichtsdestotrotz werden auch aktuell noch Computerspiele abgemahnt.

Den größten Rückgang gibt es dem Bericht zufolge bei Musik, dann folgen Film und Fernsehen. Glauben Sie, das hängt auch mit der Verfügbarkeit bequemer, legaler Alternativen zusammen? 

Ja, ganz sicher.

Ist der Preis ebenfalls ein Faktor? Die Piraterie-Quote dürfte doch in Deutschland bei teureren Angeboten wie Sky-Serien oder Fußball höher als bei günstigeren Inhalten.

Auch das spielt selbstverständlich eine Rolle. Sowohl der Preis, als auch die Aufspaltung spielen eine erhebliche Rolle. Je teurer das Angebot ist, desto mehr Urheberrechtsverletzungen sind zu befürchten. 

Der Bericht umfasst den Zeitraum zwischen 2017 und 2018. Glauben Sie, der Trend hat sich 2019 auch so fortgesetzt?

Meiner Auffassung nach stagniert der Trend 2019 und bewegt sich auf einem ähnlichen Level wie 2018.

Nachdem man jahrelang bei einem Dienst wie Netflix nahezu alles finden konnte, spaltet sich der Streaming-Markt aktuell immer weiter auf. Mit Disney und Apple treten mächtige neue Player auf, immer mehr Inhalte sind nur exklusiv bei einem der Dienste zu bekommen. Droht damit eine neue Welle der Piraterie?

Je mehr Dienste der einzelne Nutzer abonnieren muss, desto mehr Nutzer werden auf illegale Dienste zurückgreifen. Bei Musik ist es durch die enorme Präsenz von Spotify und Co. klar erkennbar. Hier erhalten Nutzer auf einer Plattform nahezu jedwede Musik. Bei Serien und Filmen hingegen spaltet es sich seit Jahren immer weiter auf. 

Christian Solmecke (45) hat sich als Rechtsanwalt und Partner der Kölner Medienrechtskanzlei Wilde Beuger Solmecke auf die Beratung der Internet- und IT-Branche spezialisiert. Das Interview wurde per E-Mail geführt. 

Quelle: EU IPO-Studie (Eine deutschsprachige Zusammenfassung finden Sie hier)

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Künstliche Intelligenz: KI soll Beethovens «Unvollendete» vollenden

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Mit Hilfe künstlicher Intelligenz soll Ludwig van Beethovens unvollendete 10. Sinfonie vollendet werden. Ein internationales Team aus Musikwissenschaftlern und Komponisten, dem Pianisten Robert Levin und Computer-Experten arbeite an dem Projekt, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» (FAS).

Ein Sprecher der Deutschen Telekom, die das Vorhaben initiiert hat, bestätigte das Vorhaben am Sonntag auf dpa-Anfrage.

Die Sinfonie soll demnach am 28. April vom Beethoven-Orchester in Bonn uraufgeführt werden. Im kommenden Jahr wird der 250. Geburtstag des berühmten Komponisten (1770-1827) groß gefeiert. Von der 10. Sinfonie, die Beethoven nicht mehr vollenden konnte, sind nur einige handschriftliche Skizzen und Notizen erhalten.

Dem FAS-Bericht zufolge wollen die Wissenschaftler einen Algorithmus so trainieren, dass er die vielen fehlenden Passagen Beethoven-gemäß ergänzt. Was dabei herauskomme, wisse keiner der Beteiligten. «Der Algorithmus ist unberechenbar, er überrascht uns jeden Tag aufs Neue», sagte Projektkoordinator Matthias Röder, Direktor des Karajan Instituts (Salzburg), der Zeitung. «Er ist wie ein kleines Kind, das die Welt Beethovens erkundet.»

Schon häufiger gab es Versuche, Computerprogramme komponieren zu lassen. Dazu zählt die «Fertigstellung» der berühmten unvollendeten 8. Sinfonie in h-Moll von Franz Schubert (1797-1828). Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei setzte das Projekt um, Uraufführung war im Februar 2019 in London.

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Patentstreit mit Blackberry: Facebook könnte nach Patent-Urteil Apps ändern müssen

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Einige Funktionen von Facebook-Apps verletzen dem Münchner Landgericht zufolge Patente des Smartphone-Pioniers Blackberry. Das könnte Folgen haben für populäre Facebook-Dienste.

So könnte das Online-Netzwerk dadurch gezwungen sein, seine App, sowie die der Chatdienste WhatsApp und Messenger sowie der Fotoplattform Instagram zu ändern, um sie in Deutschland weiter anbieten zu können. Ein Facebook-Sprecher sagte, das Unternehmen halte bereits entsprechende Software-Updates bereit. Außerdem fechte man die Gültigkeit der Blackberry-Patente vor dem Bundespatentgericht an.

Blackberry kann die Entscheidung des Landgerichts vorläufig vollstrecken lassen, wenn die Firma eine Sicherheitsleistung hinterlegt. Das ist eine übliche Vorgehensweise bei Patentverfahren, um den Schaden des beklagten Unternehmens auszugleichen, wenn es am Ende doch Recht bekommen sollte. Blackberry war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen und es gibt keine Informationen dazu, ob die Entscheidung vollstreckt werden soll. Von dem Fall hatte zunächst die «Süddeutsche Zeitung» am Freitag berichtet.

Das Verfahren in München spiegelt einen Patentstreit zwischen Blackberry und Facebook in den USA. Dort verklagte Blackberry das Online-Netzwerk im März 2018 mit dem Vorwurf, sieben Patente zu verletzten. Darunter ist zum Beispiel die Idee, ein App-Symbol mit einem Zähler für die Anzahl ungelesener Nachrichten zu versehen. Oder auch, Leute in Fotos zu markieren und dabei in einer Suchzeile Namensvorschläge zu bekommen. Facebook warf Blackberry wenige Monate später in einer Gegenklage ebenfalls Patentverletzungen vor.

Auch im Verfahren in Deutschland seien nur «einige wenige spezifische Funktionen» der Apps betroffen, betonte Facebook. Das Online-Netzwerk prüfe eine Berufung.

«Durch die Urteile ist faktisch das Anbieten und Liefern der vorgenannten Anwendungen in der BRD zur Benutzung in der BRD verboten, soweit sie die klagegegenständlichen Patente nutzen», sagte eine Sprecherin des Gerichts der «Süddeutschen Zeitung». Facebook könne dem Verbot nachkommen, indem es Apps «überhaupt nicht mehr anbietet und liefert oder diese vorher so modifiziert, dass die konkret angegriffene Funktionalität abgeändert wird».

Blackberry war ein Vorreiter in den frühen Jahren des Smartphone-Marktes, verlor aber den Anschluss, als Touchscreen-Geräte wie Apples iPhone und Telefone mit dem Google-System Android populär wurden. Inzwischen entwickelt Blackberry keine eigenen Smartphones mehr, sondern lässt einen chinesischen Anbieter Telefone unter seinem Markennamen bauen. Die kanadische Firma konzentriert sich stattdessen auf das Software-Geschäft mit Unternehmen – und sieht in seinem über Jahrzehnte angesammelten Patent-Portfolio eine Gelegenheit, den Kassenstand aufzubessern. So verklagte Blackberry neben Facebook auch die Macher der populären Foto-App Snapchat.

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Weltweit auf Rang 13: Neuer Supercomputer für Spitzenforschung in Berlin

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Am Berliner Zuse Institut ist einer der leistungsstärksten Rechner der Welt an den Start gegangen. Der Computer «Lise» bietet Wissenschaftlern aus ganz Norddeutschland gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester «Emmy» in Göttingen hochkomplexe Leistungen an.

Das rund 30 Millionen Euro teure System hat eine Spitzenleistung von 16 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde (16 PetaFlops). Damit käme es zur Zeit auf Platz 13 in der Liste der 500 schnellsten Supercomputer der Welt, teilten das Bundesforschungsministerium und die Senatskanzlei mit.

Benannt wurde das System an zwei Standorten nach der Physikerin Lise Meitner (1878-1968) und der Mathematikerin Emmy Noether (1881-1935). Die beiden Rechner stehen künftig Wissenschaftlern aus Forschungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zur Verfügung. Nützlich sind sie zum Beispiel für hochkomplexe Berechnungen zu Wetter, Klima- und Umweltschutz sowie zur Entwicklung wirksamer Medikamente oder neuer Materialien.

Die Finanzierung übernehmen je zur Hälfte das Bundesforschungsministerium und die norddeutschen Länder. Sie haben sich 2001 zu einem Verbund für den Betrieb von Hoch- und Höchstleistungsrechnen zusammengeschlossen.

Zuletzt gelang es in der Arzneimittelforschung einem Berliner Team aus Mathematikern, Chemikern und Medizinern, ein neues Schmerzmittel vollständig am Computer zu entwickeln. Auf der Grundlage mathematischer Modelle und Simulationen konnten die Forscher vorhersagen, wie Schmerzmittelmoleküle, die in Opiaten enthalten sind, auf den Körper wirken. Nach der erfolgreichen Simulationen sei der neue Wirkstoff nun im klinischen Test, heißt es.

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Deutsches Kriegsschiff “SMS Scharnhorst” 105 Jahre nach Untergang in 1600 Metern Tiefe gefunden

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Britische Forscher haben eigenen Angaben zufolge den im Ersten Weltkrieg versenkten Panzerkreuzer “SMS Scharnhorst” im Südatlantik entdeckt. Das Wrack des deutschen Kriegsschiffes sei vor den Falklandinseln geortet worden, teilte der Falklands Maritime Heritage Trust am Donnerstag mit. Mit Unterwasserrobotern sei das Flaggschiff der Ostasienstaffel der Kaiserlichen Marine 98 Seemeilen südöstlich von Stanley in einer Tiefe von 1610 Metern gefunden worden.

Der Moment der Entdeckung war außergewöhnlich. Wir jagen oft Schatten auf dem Meeresboden, aber als die “Scharnhorst” zum ersten Mal auftauchte, gab es keinen Zweifel daran, dass es sich um eines der deutschen Schiffe handelte”, sagte der Expeditionsleiter Mensun Bound. “Wir schickten einen Unterwasserroboter zur Erkundung hinunter und waren fast sofort in einem Trümmerfeld des Krieges. Plötzlich tauchte sie aus der Dunkelheit auf, mit großen Kanonen, die in alle Richtungen zeigten.”

Die “SMS Scharnhorst” war am 8. Dezember 1914 zu Beginn des 1. Weltkriegs von der britischen Marine versenkt worden. Insgesamt kamen bei den Gefechten, bei denen noch weitere deutsche Kriegsschiffe zerstört wurden, rund 2200 Soldaten ums Leben. Auch der Kommandant des Geschwaders, Admiral Maximilian Graf von Spee, und seine zwei Söhne wurden bei der Schlacht getötet.

Als eine der vielen Familien, die von den schweren Verlusten am 8. Dezember 1914 in der Schlacht vor den Falklandinseln betroffen waren, ist die Entdeckung der “SMS Scharnhorst” für uns bittersüß”, sagte der Nachfahre des Admirals, Wilhelm Graf von Spee. “Wir trösten uns mit dem Wissen, dass die letzte Ruhestätte von so vielen gefunden wurde und jetzt erhalten werden kann, während wir gleichzeitig an den unsagbaren Verlust von Menschenleben erinnert werden.”

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