iPhone 11: Modelle laut Apple-Insider zu bidirektionalem Laden fähig

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Etwas mehr als eine Woche ist es her, dass Apple auf seiner traditionell im September stattfindenden Keynote (hier das Event zum Nachlesen) das neue iPhone 11 in drei Varianten vorgestellt hat. Waren die Smartphones bislang nur vorbestellbar, können Kunden sie ab diesem Freitag (20. September) auch in den Händen halten, testen oder gleich mit nach Hause nehmen – dann nämlich startet der offizielle Verkauf.

Womöglich verfügen die neuen Modelle – zumindest theoretisch – über eine Funktion, die im Vorfeld der Keynote aufgrund von Gerüchten erwartet, auf selbiger dann aber mit keinem Wort erwähnt worden war: die des bidirektionalen Ladens. Mit diesem Feature wäre es möglich, kabellose Geräte, wie beispielsweise die AirPods genannten Kopfhörer, allein durch Auflage auf das iPhone aufzuladen. Eine Funktion, die Konkurrent Samsung schon länger anbietet.

Der für seine Leaks bekannte Apple-Insider Sonny Dickson jedenfalls behauptet, dass die drei iPhone-11-Modelle hardwareseitig zum bidirektionalen Laden fähig sind, die Funktion jedoch softwaremäßig deaktiviert worden sei. Unklar sei, so Dickson, der sich auf “verlässliche Quellen” beruft, ob die Funktion vor dem letzten Produktionslauf der neuen iPhone-Generation entfernt wurde.

iPhone 11: Apple angeblich mit Performance des bidirektionalen Ladens unzufrieden

Wie das US-Magazin “Forbes” berichtet, soll Apple kurz vor der Keynote mit der Funktionsweise des Features nicht zufrieden gewesen sein und dieses daher verworfen haben. Für eine Entfernung der entsprechenden Hardware aus den neuen Flaggschiffen sei es da aber möglicherweise schon zu spät gewesen, heißt es weiter. 

Dickson führt aus, dass seine Quellen nur mit Sicherheit wüssten, dass die Hardware bis zum finalen Produktionslauf in den neuen iPhones steckte. Es sei nicht auszuschließen, aber zumindest ungewöhnlich, sollte es Apple geschafft haben, das Design der drei Geräte quasi in letzter Minute vor dem Release noch zu ändern, schreibt “Forbes”  unter Berufung auf den Insider.

Es wäre zumindest nicht das erste Mal, dass Apple eine Funktion per Software beschneidet oder erstmal abknipst. So habe der Konzern in der Vergangenheit schon mehrfach Funktionen, zum Beispiel die Bluetooth-Unterstützung beim iPod Touch, erst nachträglich per Update freigeschaltet, berichtet “heise online”.

Quellen: “Forbes” / “heise online” / Twitter




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