Spamfilter verhindert die Karriere eines jungen Autors

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Aufstrebende Autoren haben es oft nicht leicht, Abnehmer für ihre Geschichten zu finden. Selbst wenn die Idee da ist, wenn das Buch auch schon geschrieben ist – dann beginnt oft erst die wirkliche Arbeit. Ein Buch braucht schließlich auch Leser, im Optimalfall soll damit auch etwas Geld verdient werden, und für beides sind Verlage zuständig.

Wie schwierig es ist, sein Werk an den richtigen Verlag zu bringen, hat Reddit-User “DoopleWrites” erfahren müssen. Und nicht nur das: Richtig hart wird es aber, wenn sich dann auch noch die Technik gegen den Schriftsteller verschworen hat. Auf der Plattform erzählte “DoopleWrites” in einem Thread seine tragische Geschichte, die davon handelt, wie der Spamfilter seines E-Mail-Anbieters seine literarische Karriere sabotierte.

Spamfilter verschluckt wichtige Mail an Autor

Doople berichtet, dass er sich vor einem Jahr mit einem Buchmanuskript an verschiedene Verlage zwecks Veröffentlichung gewandt habe. Von einem Verlag bekam er eine Absage. Ansonsten gab es kein Feedback – zumindest hatte es den Anschein. Als Doople nun aber neulich eher zufällig einmal in den Spamordner seines Mailpostfaches schaute, erlebte er eine Überraschung: Dort fand sich nämlich nicht nur eine ein Jahr alte Nachricht eines Verlags – in dieser Mail bekundete das Verlagshaus auch noch Interesse an Dooples Manuskript.

Kein Wunder, dass sich der Autor maßlos ärgerte. Über sich, aber auch über den offenbar nicht ganz korrekt funktionierenden Spamfilter in seinem Postfach: “Danke, dass ihr sicherstellt, dass nur die wichtigen Dinge durchkommen. Ich würde wirklich nicht wollen, dass diese bösen Verlage mich mit einer Antwort auf meine E-Mail behelligen.” Eineinhalb Jahre lang habe er an dem Buch gearbeitet, erzählte Doople dem Portal “Bored Panda”: “Es ist ein Horrorthriller, in dem es um eine College-Absolventin geht, die einen Job in einem Ski-Resort annimmt und dann herausfindet, dass die Besitzer unheilvolle Pläne für ihr Personal haben.”

Vielleicht gibt es die Geschichte mit einiger Verzögerung doch noch zu lesen – wie es mit dem Buchprojekt weitergeht, ist zunächst offen. Doople hat auf die Mail geantwortet, der Verlag hat sich aber noch nicht wieder bei ihm gemeldet. “Wenn ich Glück habe, muss ich nur noch weitere drei Monate auf eine Antwort warten”, meint er.

Quellen: Reddit / “Bored Panda”


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