Apple plant Hardware-Offensive: iPad, Macbook, Airpods – alles neu

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Im Herbst hatte Apple viel zu zeigen: Gleich drei neue iPhones, eine Apple Watch im neuen Look, neue Macbook Air und die kräftig überarbeiteten iPad Pro strapazierten die Konten der Apple-Fans. Im Frühjahr könnte Apple sogar noch mehr neue Geräte zeigen – und das sogar in Produktbereichen, die beinahe tot geglaubt waren.

Das geht aus einem aktuellen Bericht von Ming-Chi Kuo hervor. Der in der Regel hervorragend informierte Analyst beruft sich auf seine Quellen bei Apples Zulieferern – und erwartet für die erste Jahreshälfte neue Produkte im Akkord.

+++ Lesen Sie hier den Test des neuen iPad Pro +++

Komplett neues Macbook Pro in 16 Zoll

Die wohl spannendste Neuerung: Nur gute zwei Jahren nach dem letzten Redesign will Apple nach Kuos Quellen das Macbook Pro ummodeln. Wie beim iPhone und iPad Pro sollen demnach die Display-Ränder schrumpfen, vermutlich auf der Fläche eines 15-Zoll-Modell sollen nun 16 oder gar 16,5 Zoll Diagonale drin sein. Dabei bleibt es aber nicht: Kuo spricht von einem “komplett neuen Design”. Wie das aussieht, verrät er aber nicht. Fans hoffen auf eine überarbeitete Touchbar und Unterstützung des Apple Pencil.

Beim 13-Zoll-Modell soll dagegen nur eine Verbesserung im Detail kommen. Kuo zufolge soll es Unterstützung für 32 GB Arbeitsspeicher bekommen.

Spannend ist auch ein neues Apple-Display. Kuo zufolge baut Apple ein 31,6-Zoll-Bildschirm mit 6K-Auflösung und Mini-LED-Beleuchtung. Es wäre das erste Display des Konzerns, seit 2016 die Cinema-Displays eingestellt wurden. Dass Apple an einem neuen Display arbeitet, hatte der Konzern bereits bei der Ankündigung für einen neuen Mac Pro bestätigt. Auch dieser wird dieses Jahr erwartet.

Gleich zwei neue iPads

Beim iPad sollen größere Änderungen anstehen. Demnach plant Apple, auch beim Einsteiger-iPad den Rahmen einzudampfen, statt 9,7 soll es 10,2 Zoll Displaydiagonale bekommen. Damit ist der Rand immer noch deutlich größer als beim Pro mit 11 Zoll, eine Verbesserung ist es allemal. Vermutlich dürfte auch das kleine iPad dann Unterstützung der Gesichtserkennung Face ID bekommen.

Apple Pay

Über das zweite Gerät dürften sich Freunde kleinerer Tablets freuen: Das iPad Mini soll endlich eine zeitgemäße Neuauflage bekommen. Das aktuell noch verkaufte iPad Mini 4 hat bereits 3,5 Jahre auf dem Buckel. Der Prozessor ist nochmal ein Jahr älter, er entspricht einem iPhone 6. Das vor allem in der Gastronomie enorm beliebte Tablet war also für ein Upgrade fällig.

Neue Airpods schon im Frühjahr?

Bei den Airpods widerspricht Kuo den aktuellen Gerüchten. Die erwarteten ein Update der bereits seit 2016 unverändert verkauften Kopfhörer erst später im Jahr, Kuo glaubt an einen Verlaufsstart in der ersten Jahreshälfte. Die Kopfhörer sollen eine bessere Bluetooth-Verbindung bekommen, zudem soll man ihre Hülle nun drahtlos laden können.

Passend dazu verspricht Kuo auch den Verkaufsstart der Ladematte Airpower. Die hatte Apple eigentlich schon mit dem iPhone X vorgestellt, 2018 sollte sie im Handel landen. Wohl wegen technischer Schwierigkeiten hatte der Konzern sie dann aber verschoben. Vor allem das versprochene Feature, iPhone, Apple Watch und Airpods gleichzeitig und bei beliebiger Platzierung laden zu können, soll Probleme gemacht haben. Nun soll sie doch demnächst verkauft werden.

Totgeglaubte leben länger

Mit der letzten Prognose Kuos hat wohl kaum jemand gerechnet: Seinen Kontakten zufolge will Apple den iPod Touch neu auflegen. Das “aktuelle” Modell wird unverändert seit 2015 verkauft. Ob auch der nach heutigen Maßstäben winzige 4-Zoll-Screen ein Upgrade bekommt, ist nicht bekannt. Nur von einem aktuellen Prozessor ist die Rede. In der Vergangenheit hatte Apple mit dem iPod Touch vor allem Kinder und Jugendliche angesprochen, deren Eltern nicht den vollen Preis eines iPhones für die Kleinen bezahlen wollen. Angesichts des großen Gebrauchtmarktes für iPhones wird es spannend zu sehen sein, wer den iPod Touch nun kaufen soll.

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